Was ist das überhaupt, Chief Evangelist

Ein neuer kurioser Jobtitel, den nicht jeder tragen kann.

Solche Bezeichnungen aus dem englischen Business lassen sich oft sehr schwer auf Deutsch übersetzen, weil es im Deutschen so (noch) gar nicht gibt.

Umschreiben lässt sich der Chief Evangelist als:

  • Neue Jobbezeichnung
  • Das Wort „Evangelist“ entstammt dem griechischen Stammwort „Evangelium“, und lässt sich so im Deutschen übersetzen: „die gute Nachricht“
  • Leiter für eine Innovation-Abteilung in einem Unternehmen, es kann im technischen Bereich sein, oder allgemein strategisch
  • Trends erkennen und adaptieren, noch vor der Konkurrenz
  • Kreativität, Weitblick und Kommunikation sind hierbei wichtig

Das sind Menschen, die einerseits selbst begeistert sind und andererseits die Fähigkeit besitzen, andere Menschen zu begeistern.

Bekannte „Chief Evangelists“ sind:

Chief Evangelist Guy Kawasaki

Ein Chief Evangelist (oder Brand Evangelist) ist unter anderem Botschafter für Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung oder Ihr Geschäft. Sie setzen sich aktiv – fast leidenschaftlich – für eine positive Botschaft ein, die andere zum Kauf oder zur Verwendung des Produkts auffordert. Wenn Guy Kawasaki den Begriff nicht erfunden hat, hat er mit Sicherheit das Konzept übernommen.

Der Begriff „Evangelisation“ kommt laut der allwissenden Wikipedia „aus den drei Wörtern“ Gute Nachrichten bringen „, [wo] Verbraucher von ihrem Glauben an ein Produkt oder eine Dienstleistung getrieben werden, die sie in einem Versuch predigen, andere zu bekehren.“

Sie könnten „Evangelisation-Marketing“ als Mundpropaganda in Aktion betrachten. Gesundheitskonsumenten, Patienten und Familienangehörige, die emotional mit der Arztpraxis oder dem Krankenhaus verbunden sind, empfehlen freiwillig und proaktiv einen Arzt oder eine Dienstleistung, mit der sie sehr zufrieden sind.

Ein Chief Evangelist inspiriert andere Fürsprecher, Botschafter und Evangelisten.

Ein aktiver Markenbotschafter – oder mehrere Evangelisten – ist eines der effektivsten Marketinginstrumente, um sich aktiv auf die Kommunikationsbasis einzulassen, Beziehungen aufzubauen sowie den Ruf des Produkts und des Unternehmens zu steigern.

Zu beachten ist insbesondere bei der ersten Überlegung bei einer wirksamen Markenevangelisation, dass sie nicht spontan auftritt, sondern sich in Blaupausen äußert.

Obwohl eine Handvoll Menschen darauf verweisen kann, erfordert das Marketing für Evangelisation den Treibstoff, um echte Traktion und Wirksamkeit zu erzielen. Evangelisten arbeiten ständig daran, die Markenbotschaft mit Marketing- und Werbemitteln zu verbreiten, um einflussreiche Mitglieder ihres Publikums aktiv einzubinden.

Ebenso auch, die Trends zu erkennen, was die Menschen brauchen und diese noch vor der Konkurrenz auf den Markt zu bringen.

Dazu gehören Community- und Fachveranstaltungen, Kommentare und Bewertungen der Käufer, Online-Inhalte und Diskussionen, Vorträge und Präsentationen, Social-Media-Plattformen, Anerkennungen, Zeugnisse, um nur einige Beispiele zu nennen.

Deutlich erkennbar ist es bei Apple sowie bei Canva. Ich bin nämlich eine begeisterte Canva-Nutzerin 🙂

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